Unser Liebblingsblog


Bloggerin

Bernadette Maria Kaufmann

Jetzt neu!

Do

25

Aug

2016

Unser Spruch des Tages

 

Zärtlichkeit ist

nicht selbstverständlich,

Denn sie regelt

die Gewaltbereitschaft gen Null.

 

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Di

16

Aug

2016

Schlaraffenland ist abgebrannt!

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Schlaraffenland ist abgebrannt!

 

 

 

Es gibt eine große Stadt mit M, die hat eine weitläufige Universitätsklinik mit einer Kardiologie, die sich auf komplizierte „Reparaturen“ im Herzen spezialisiert hat. Sie genieße einen sehr guten Ruf, sagte man mir. Mit dieser OP-Technik durfte ich Bekanntschaft machen und kann sie nur weiterempfehlen. Meine Reparatur funktionierte perfekt.

 

Doch auch die schonendsten Formen von Eingriffen hinterlassen Blessuren, für die eine Pflege unumgänglich bleibt. Diese Versorgung funktionierte nicht. Nun sollte man meinen, in einem Krankenhaus wäre eine medizinisch notwendige Diät kein Problem? Mit meiner obligaten Kekspackung (15 Butterkekse) rückte ich zum 5 Tage Krankenhausaufenthalt an. Und was ist mir in M passiert? Ich musste vom Notfallproviant leben!

 

Montags erwartete ich kein Mittagessen, als ich eintraf, da man als Patient keine Vorbestellung an eine Krankenhausküche tätigen kann. Ich meldete meinen Bedarf umgehend beim Pflegepersonal an und wiederholte es bei der späten Anamnese. Aber es gab kein Abendessen für mich. Begründung: „Die Küche ist extern.“ - „Die Küche weiß das nicht.“ - „Die Küche hat schon zu.“ - „Da können wir nichts tun!“ Dem Personal war mein Dilemma so unglaublich egal, obwohl meine 20 kg Untergewicht nun wirklich nicht zu übersehen sind. Diese Herablassung hatte mich getroffen.

 

Am Dienstagmorgen erhielt ich zwei Tablettenschälchen. Ich wunderte mich, rührte aber nichts an, weil ich die Medikamente mit dem Frühstück einnehmen wollte. Da sauste eine Schwester herbei und riss die Medizin an sich. Was war passiert? Eine andere Patientin und ich hatten drei gleiche Anfangsbuchstaben im Namen. Kein Witz! Die Frau hatte ihr Frühstück und suchte ihre Pillen! Ich hingegen ging mit meinem Frühstück erneut leer aus, mir blieb nur die Arznei. Die putzigste Ausrede lautete: „Die Kost muss erst gekauft werden“. Was für eine renommierte Universitätsklinik! Ich nagte an meinen 9 verbliebenen Keksen. Mittags und abends wurde ich dann tatsächlich endlich verköstigt.

 

Mittwoch kam die OP an die Reihe und die medizinische Null-Diät. Mir wurde ein Abendessen in Aussicht gestellt, ich bekam es nicht, weil man mir den Verband nicht entfernt hatte. So im straffen Liegen war mir das auch egal, solange ich Schmerzmittel hatte.

 

Donnerstags auf der Intensiv zog sich es hin, bis ich endlich Nahrung erhielt. Denn nach der Blutentnahme fand man die für mich ausgezeichneten Röhrchen bei einer anderen Patientin und war sich nun unsicher, was auf den Blutentnahmespritzen stand, die man mir abgezapft hatte. Ergo, warten auf die Wiederholung. Eine knappe Stunde nach dem Frühstück kam das Mittagessen und ich stopfte vorsichtshalber soviel wie möglich hinein. Gegen Abends ging es für mich zurück auf die Normalstation, allerdings in ein anderes Zimmer. Mit hämischer Gleichgültigkeit teilte man mir mit, mein Abendessen sei unauffindbar. Sogar die Begründung blieb man mir schuldig. Ich zückte meine letzten 5 Kekse und entschied mich, davon lieber noch welche aufzusparen.

 

Am Freitag rollte man mich zu 3 langwierigen Untersuchungen weg, bevor es Frühstück gab. Ich wusste zwar, dass ich die Muttersprache meiner neuen Zimmergenossin nicht sprach, aber nicht, welches Benehmen das implizierte. Wie ich zurückkehrte und das Personal mir so auffällig auswich, schwante es mir. Ich musste eine Pflegekraft regelrecht abpassen, um mein Frühstück zu verlangen. Da entlud sich der Vulkan:

 

„Ich kann nichts dafür, ich trage Ihr Tablett herein und bevor ich das ihrer Mitpatientin hineintragen konnte, war sie schon über Ihr Frühstück hergefallen.“

 

Ich war wie vor den Kopf geschlagen. Wer tauscht ein leckeres Weizenbrötchen gegen mein Krümelbrot, welches man aufbacken müsste, wenn es schmecken soll? Da erschien die Küchenkraft für Menüauswahl und der Zickenkrieg begann. Was immer diese Frau auf meinem (mit meinen Namen ausgezeichneten) Tablett gemacht hat, sie hatte es kontaminiert und das Personal eliminierte es, um nicht verklagt zu werden. Aber vor der Küchenvertreterin wagte man sich nicht, mich mit den letzten 2 Keksen sitzen zu lassen und reichte mir zum ersten Mal Abhilfe: ekelige Astronautennahrung. Auch entlassen wurde ich nicht zu Mittag wie versprochen. Jetzt ging meine Hungerkur auch noch in die Verlängerung! Kraft, um mich aufzuregen, hatte ich nicht mehr. Wenigstens versorgte man mich mit Mittagessen und Abendessen, welches mir persönlich ausgehändigt wurde.

 

Samstagmorgen bekam ich ohne Schwierigkeiten mein Frühstück und die Nachricht, ich werde entlassen. Das hielt ich für dringend notwendig. Von 15 Essensrationen in 6 Tagen hatte ich 7 abbekommen, 13 hätten mir zugestanden. Für 2 maximal 3 gab es den medizinischen Grund der Narkose. 6 Mal hatte man die Stirn, mein Untergewicht rigoros zu vergrößern. Ich kann dem Pflegepersonal trotzdem keine Böswilligkeit bescheinigen, sonder totale Resignation.

 

Todgespart ist der Pflegebereich der über Ländergrenzen so gerühmten Universitätsklinik und wenn die Diagnosen nicht in das Sparprogramm passen, werden die Patienten passend gemacht. Wohl dem, der da nicht noch die Sterbeliste vergrößert, aber auch in dem Fall wäre er verpflichtet, die Rechnung für diesen Service sofort zu begleichen!

©PMvonGigabuch

 

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Mi

03

Aug

2016

Unser Spruch des Tages

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Unser Spruch des Tages

 

 

 

ist so etwas wie ein Weisheitsmanagementbüro. Ein Spruch als wortärmstes Genre der Literatur eignet sich sogar für eine Interaktion mit den Lesern. Sprüche waren einmal ein Bestandteil der Umgangssprache. Ihre Begriffe hatte man dem alten Handwerk entlehnt.

Ihre Allgegenwärtigkeit ist verschwunden, schon weil man der iGeneration und dem zugewanderten Teil der Bevölkerung die Sache mit dem Fettnapf oder sich am Riemen reißen verständigungstechnisch nicht zumuten kann. Damit sind Sprüche ein Fall der Literatur geworden, denn ihre Botschaft wird weiter gebraucht.

Der Sinn von Spruchweisheiten ist offensichtlich, man kann gefahrlos lernen. Sie bieten ein wenig komprimierte Gedankengänge an, die Denkprozesse schon mitbringen und Gedankenkaskaden anregen können. Sie fordern nichts, auch nicht verstanden zu werden. Allerdings ist das eine Provokation. Wer Sprüche liest, bewertet sie. Sie können gefallen, nichts sagen oder ärgern, alles ist möglich.

Schon die Wahrnehmung genügt, um die Weisheit zu verinnerlichen. Die Augen eines Autors betrachten die Welt nun einmal etwas anders und verkürzt er seine Betrachtungsweise auf das Leben zum nackten Fakt, ist ein Spruch wie ein Schlüssel in die Denkwelt von Menschen.

Sprüche klopfen verhält sich dabei nicht anders wie andere Literatur. Sprüche altern. Auch die großen Weisheiten der Menschheit müssen sich den Moden anpassen, weil ihre Wortwahl und ihre Sentenz verfallen. Das macht den Schaffensprozess von Sprüchen unerschöpflich. Wir haben uns der Spruchaktualisierung gewidmet und verzichten auf Zitate.

© KMSvonGigabuch

 

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Mi

27

Jul

2016

Denkzettel?

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Denkzettel?

 

 

 

Wir hatten keine Sendepause auf unserem Blog vorgesehen, zumindest auf meiner Agenda taucht kein Plan zum gesundheitlichen knock out auf. Es ist passiert und nicht einfach schnell behoben. Vorläufig geht es also mit halber Kraft voraus und ich hoffe, wir überbrücken die Durststrecke.

 

Was ich mich fragen musste, ist, wie lange habe ich noch? Die Antwort machte mich traurig, aber nicht, weil meine Lebenszeit endlich sein könnte, sondern weil ich an all die Bücher in unseren Schubladen denken musste, die auf eine Bearbeitung warten!

 

Ich wollte sie zusammenzählen, aber es gelang mir nicht, so sehr ich auch grübelte. Das ungute Gefühl entstand, ob ich das je noch schaffen könnte, die vielen Handschriften aufzuarbeiten und Korrektur zu lesen. Die Antwort überlasse ich dem Schicksal, aber ich konnte mir nicht verkneifen, das Dilemma vorsichtshalber nachzuzählen!

 

 

 

 

von

Genre

Titel

Seiten

1.

1981

Novelle

Ulk

589

2.

1987

Essaysammlung

Eruption

 

3.

1991

Reisetagebuch

Das verheißene Land Amurru

241

4.

1992

Reisetagebuch

Ohne Titel

 

5.

1995

Gigabuch

Michael 12

808

6.

1996

Gigabuch

Michael 13

656

7.

1996

Gigabuch

Michael 14

544

8.

1996

Gigabuch

Michael 15

650

9.

1996

Gigabuch

Michael 16

750

10.

2000

Drehbuch

MJJ

262

11.

2009

Gigabuch

Universum 1

350

12.

2010

Grotesken

Wirbelwinde

142

13.

2010

Grotesken

Böse, böse Welt

172

14.

2010

Gigabuch

Winkelsstein 1

408

15.

2010

Gigabuch

Winkelsstein 2

780

16.

2010

Spruchbuch

Editor der Seele

68

17.

2011

Gigabuch

Winkelsstein 3

1000

18.

2011

Gigabuch

Winkelsstein 4

600

19.

2011

Gigabuch

Winkelsstein 5

756

20.

2011

Spruchbuch

Textspot

68

21.

2012

Gigabuch

Winkelsstein 6

750

22.

2012

Gigabuch

Winkelsstein 7

780

23.

2012

Gigabuch

Winkelsstein 8

800

24.

2012

Spruchbuch

Gedankenblitze

68

25.

2013

Gigabuch

Winkelsstein 9

900

26.

2013

Gigabuch

Winkelsstein 10

900

27.

2013

Gigabuch

Winkelsstein 11

908

28.

2013

Spruchbuch

Denkessenzen

68

29.

2014

Gigabuch

Universum 2

420

30.

2014

Gigabuch

Winkelsstein 12

750

31.

2014

Gigabuch

Winkelsstein 13

860

32.

2014

Spruchbuch

Ideenregen

68

33.

2014

Spruchbuch

Wortkapseln

68

34.

2014

Spruchbuch

Sinnakrobatik

68

35.

2014

Spruchbuch

Bedeutsamkeiten

68

36.

2014

Spruchbuch

Buchstabeneskapaden

68

37.

2014

Spruchbuch

Denkpfeile

68

38.

2015

Gigabuch

Winkelsstein 14

1060

 

 

 

Summe

17.516

 

 

 

Tröstlich ist, ich kann gar nicht anders als weitermachen und Ärmel hochkrempeln. Den üblen Berg vergangener Schreibfreude habe ich schließlich selbst in die Welt gesetzt und mir diese Hürde auf den Weg gehievt. © PMvonGigabuch

 

 

 

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Mo

04

Jul

2016

Unser Spruch des Tages

 

Wer nach Vergnügen sucht,

bekämpft innere Langeweile.

 

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Do

30

Jun

2016

Überall und nirgendwo

 Pressemeldung...

 

 

... zu der Anthologie

 

 

"Überall und nirgendwo."

 

 

Informativ und interessant

 

 

 http://www.news4press.com/Meldung_944337.html

 ________________

 

Leseprobe des Beitrags von

 

Petra Mettke

 

Wenn der Weg das Ziel ist …

 

Die Ältesten nahmen Edar als Mitglied in ihrer Gemeinschaft wieder auf und übergaben ihm die Erziehungspflicht der wilden Kinderschar der Keltinger. So saß Edar, wie einst sein Vater, im Schatten des alten Baumes und erzählte seinen Großneffen und Großnichten von den Ahnen. Von seinen Reisen aber sprach er nie, niemand fragte ihn danach. Hier in der öden Weltabgeschiedenheit gab es keine Verwendung für eine hohe Bildung und nicht brauchbare handwerkliche Fähigkeiten. Die Naturgewalten begrenzen nach wie vor die Dinge in die Kategorien der Notwendigkeiten. Dafür gelang es dem Alten, die wilden Kinder zu fleißigen und lebenstüchtigen, jungen Menschen zu erziehen. Sie liebten Edar, weil seine Erziehung ohne Strafen, ohne Verbote und ohne Unterschiede ihrem Leben eine ungestörte Entfaltung schenkte. Eines Tages stelle einer der Knaben Edar seine Braut vor. Jetzt erst merkte er, wie die Zeit vergangen war und er schon alles den Kindern gegeben hatte, was sie hier zum Leben brauchten. Als er auf dem Grunde der Augen seines Zöglings einen unstillbaren Wissensdurst erblickte, spürte er sein Leben vollendet.

© PMvonGigabuch

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Do

30

Jun

2016

Unser Spruch des Tages

 

Es ist schwer

sich etwas zu versagen,

aber brutal es gar nicht

erst zu bekommen.

 

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So

26

Jun

2016

Unser Spruch des Tages

 

Ein sonderbarer Schwärmer

ist weder ein Phantast

noch ein Idealist,

sondern ein Verliebter.

 

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Sa

25

Jun

2016

Unser Spruch des Tages

 

Freie Liebe ist

die Verwandte der Drogen.

 

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Fr

24

Jun

2016

Unser Spruch des Tages

 

Für wen ein Kopf

eine Birne ist,

hat von Obst

keine Ahnung.

 

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Di

21

Jun

2016

Anthologie

________________

 

 

Ich habe heute die Freude, zu verkünden, dass gestern die Anthologie

 

Überall und nirgendwo

 

erschienen ist.

 

http://www.xinxii.com/uberall-und-nirgendwo-p-370492.html

 

 

            Über diese Anthologie

 

Danken möchte ich gerne allen in dieser

Anthologie versammelten Autoren, die sich bereit

erklärt haben, mir ihre Texte kostenlos zur

Verfügung zu stellen, damit wir miteinander ein

besonderes Werk schaffen können... Ein Werk,

von dessen Verkaufserlös wir ein wenig helfen

möchten – bei der Hilfe für jene, die alles hinter

sich lassen mussten, um recht unfreiwillig

anderswo neu zu beginnen.

 

Ich danke euch für euer Vertrauen in mich und für

eure Mitarbeit!

Herausgeberin Mag. Bernadette Maria Kaufmann

 

Spendenziel: https://www.helfenwiewir.at/

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Fr

17

Jun

2016

Das Leben ist ein Ist-Zustand

 ________________

 

 

Das Leben ist ein Ist-Zustand,

 

 

 

und dennoch spürt man das Band zwischen Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit sich strecken. Man fühlt den eigenen, filigranen Zeittakt pulsieren und begreift, das Alter ist der Zeittaktgeber. Er gibt vor, wann es Zeit für was ist. Unsere Ideen und Wunschvorstellungen tragen uns in die Welt in Richtung Zukunft, obwohl wir das Präsens nie verlassen werden. Das ständige Jetzt kann Fallen stellen, die, wenn man Bilanz zieht, die Umwege des Daseins darstellen. Doch gerade diese Abdrift vom Zentrum unserer Wünsche gehört zum relevantesten Merkmal von Leben, viele nennen es Schicksal. Sind wir dem wirklich ausgeliefert?

 

Die Wahrscheinlichkeit direkt auf sein Lebensziel gerichtet durchs Leben zu kommen, liegt bei Null. Zumeist kennen wir das unsrige für lange Zeit gar nicht. Wieso sollte da Zukunftsplanung Sinn machen?

Wenn ich an Zukunft denke, verlasse auch ich die Gegenwart nicht. Aber ich habe es in der Hand, die Zukunft mit meinen Ideenfacetten zu bereichern. Ich nenne sie Gigabuch Universum und freue mich jetzt schon auf die Gedanken, die ich anderen damit mache, wenn ich im Herbst zwei Bände veröffentlichen werde. Ich bin mir bewusst, dass dies nur Literatur ist, doch sie aktualisiert die Wirklichkeit mit Denkbarem. Auch hier gilt, kein Weg führt schnurstracks ins Ziel. Welche Strecke meine Ideen vor sich haben werden, ist ihr Schicksal. Und wenn der Zeittakt stimmt, ereignet sich, was für meine Ideen zur Gegenwart werden wird.

© KMSvonGigabuch

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Mi

01

Jun

2016

Was ist eine Erzählchronik?

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Was ist eine Erzählchronik?

 

 

 

Petra Mettke/Gigabuch Winkelsstein 03/Der Kern der Dynastie/Druckskript 2011/Seite 266

Ich befinde mich mit der Textkorrektur gerade im 3. Band vom Gigabuch Winkelsstein, es ist das Kapitel 040 und handelt das Jahr 2011 ab. Während Band 1 als Novelle erzählt, wie die Hauptfigur Simone zum Geschlecht der Winkelssteiner familiären Kontakt anknüpft, stellt der Band 2 als Roman die Familie der Winkelssteiner vor, in der ein junger Mann namens Simon ihr Herz erobert.Die Erzählchronik handelt vordergründig von der personalen Chronik der Winkelssteiner und deren 1500 Jahre alten Archive. Sie zeichnet dabei das Leben der Chronistinnen nach, die hintergründig mit jedem der 25 Kapitel den Blick auf ein weiteres Jahr des Lebenslaufs von Simon werfen.

Petra Mettke/Gigabuch Winkelsstein 03/Der Kern der Dynastie/Druckskriptcollage 2011

Simon Geromund Paulus wurde am 24. Mai 2000 geboren. Schon da geschah etwas Besonderes. Simone findet ihn zu recht sehr rätselhaft. Ein Genie sagen seine drei Mütter. Er nennt die Kinder aus drei Familien seine Geschwister. Und seine Lebensverhältnisse sind zum Verzweifeln. Er ist total verschwiegen und leidet unter Problemen, die kann man sich nicht vorstellen.Die Chronikregisterdatei Simon G hält die wichtigsten Momente in der Kindheit und Jugend fest und erklärt mehr Geheimnisse, als Simone hinter dem Schweigen seines Lächelns vermutet und verkraften kann. Es geht nicht nur um das Schicksal einer Person, sondern um eine geheime Welt, die durch ihre Hilfe an das Licht der Welt treten wird. Die Veränderungen im Jahrestakt sind atemberaubend. Sie geben und nehmen. Aber an keiner Stelle entsteht das Vakuum der Hilflosigkeit. Mit welchem Einsatz dem zu Leibe gerückt werden kann, ist unglaublich.Obwohl ich die Verfasserin dieses geträumten Stoffes bin, reißt mich der Inhalt als (korrigierende) Leserin mit, als erfahre ich alles zum ersten Mal. Diesen Effekt kenne ich schon vom Gigabuch Michael. Dieser Effekt ist es auch, warum ich meine Bücher vom ganzen Herzen liebe. © PMvonGigabuch

 

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Mo

23

Mai

2016

Futuristisch denken ...

 

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Futuristisch denken, …

 

 

 

ist eine Fähigkeit, die nur dem Menschen eigen ist. Tiere und neuerdings vermutlich auch Pflanzen leben im Heute und Jetzt. Prognose und Wahrscheinlichkeitsberechnung war gestern, Modelle, die es durchprobieren, sind heute. Beiden Methoden fehlt das futuristische Denken.

 

 

 

Futuristisch denken bedeutet eine offene Meinung behalten und eine Abkehr von der Haltung Wissen sei beständig. Unterdessen lernt fast jeder Wissen, welches bereits veraltet bis falsch ist, verlässt er die Schule. Diese Irrtümer in seinen optimalen Lernzeitfenstern sind irreversibel. Er geht damit durch sein ganzes Leben! Wo ist da der Unterschied zum Aberglauben?

 

 

 

Futuristisch denken bedeutet Urängste der Menschen und Schadenbegrenzungsmodelle ernst nehmen, denn der Zeitgeist als das Fahrwasser unserer Entwicklung soll uns doch einladen, mitzugehen. Wenn wir die Suche nach Gefundenen aufgeben und stattdessen die Suche nach dem scheinbaren Nichts eröffnen, wie spannend könnte unser Leben ausschauen?

 

 

 

Futuristisch denken geht ohne Raumschiff und Laserschwert in Form von Simulationen, die eine mögliche Zukunft entwerfen. Ausgangspunkt ist, was wäre wenn. Die Entwicklung ist keine Wunschvorstellung, denn sie errechnet präzise, wohin es führt und wertet nicht. Simulationen geben Fehler preis, bevor die geschehen, zeigen Wege und Möglichkeiten auf, die es noch gar nicht geben kann und präzisieren unsere Planarbeit. Das einzige Risiko ist, man könnte damit unfreiwillig programmieren, denn in der Auswahl der simulierten Ergebnisse, könnte sich eine Ideale einstellen, die sich durchsetzt wie der „Gangnam style“ Effekt.

 

 

 

Futuristisch denken ist updatewillig bleiben. Fakt ist, Wissen veraltet, ob man es glaubt oder ignoriert. Das Neue darf nicht weiter unter Vorwänden unterdrückt oder gar bekämpfen werden, weil es bearbeitet werden muss, um es ins vorläufige Wissen einzubringen. Die Zukunft ist kein geschlossener Horizont wie es unser Auge suggeriert, wo der Himmel die Erde berührt, denn dies ist nur ein optischer Trugschluss.

 

 

 

Futuristisch denken ist wie ein Puzzelspiel, dem zwar einige Teile fehlen, man jedoch genau erkennt, was dargestellt ist. Unser Gehirn ergänzt zuverlässig, daran hapert es nicht, um über Leerstellen dem Aktualisieren von Wissen Denkraum zu gewähren. Mit dem Gigabuch Universum habe ich das futuristische Denken erprobt.

© KMSvonGigabuch

 

 

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Mi

11

Mai

2016

Die Zeit heilte ….

________________

 

 

Die Zeit heilte ….

 

 

 

… meine Wunden vom Gigabuch Michael nicht. 2010 ereilte mich die nächste Kopfgeburt. Ich schieb sie auf, das Gigabuch Winkelsstein entstand. Das schaffte den Vergleich und der erzeugte eine heilsame Distanz.

Unvorbereitet war ich nicht, das Phänomen konnte mich einfach nicht mehr schocken. Ich hatte eine vage Vorstellung davon, was kommen würde, und die Erfahrung, wie man damit umgehen kann. Doch die Bedingungen stellten sich alle als variabel heraus, was eine Überraschungskaskade erzeugte.

Überraschung, denn ohne die Schockbremse »was geschieht hier mit mir« brauchte ich tatsächlich keine Hilfe, um durchzuhalten. Ich wollte es einfach nur wissen und das passierte dann auch.

Überraschung, der Traum arbeitete anders. Ich musste mir den Inhalt zusammenschreiben, verwerfen, wenn die Traumerinnerung nicht identisch ausfiel und von neuem schreiben. Das bedingt allerdings, dass ich diese Aufzeichnungen nachbearbeiten muss.

Überraschung, der Traum arbeitete nicht wieder mit numerischer Struktur, sondern mit Genres wie Kapitel. Dadurch kann die Erzählweise nicht eintönig werden.

Überraschung, ich hatte nun 5 ½ Jahre zu überstehen und fast keine Pausen. Durchzuschreiben stellte sich als Mittel heraus, das umfangreiche Detailwissen aktuell zu halten, denn mein Umzug 2011 unterbrach das Phänomen gewaltsam und ist als einzige Zeitlücke zu erkennen. Ich kam nie wieder leicht an die Daten meiner Kopfbibliothek.

Überraschung, denn ich hatte es längst mit dem nächsten Level von Komplexität zu tun. Kein Management von Notaten mehr, ein inhaltliches Management wurde nötig. Allein das Personenregister umfasst schon knapp 500 Personen mit ihren Lebensdaten und Namensprofilen nach der systematischen Kontrolle, und die ist erst im Buch 3 von 14 Bänden. Der Umfang meiner Verwaltung ist schon gigantisch.

Überraschung, denn bei der Thematik ging es zwar auch in die Zukunft, aber nicht in die fiktionale Ferne. Ich träumte von Dingen, für die in unserer Wirklichkeit beklagt wird, sie hätten keine Zukunftsaussicht. Das ist so faszinierend und wunderbar, wenn man eine mögliche Lösung kennt.

Überraschung, es sind nur 14. Bände geworden, dafür 11.250 Seiten. Die Geschwindigkeit war mir trotzdem zu harsch, denn einen Schalter, um den Bezug für Traumstoffe zu regulieren, habe ich weiterhin nicht gefunden.

Fazit: Ein Ende der Überraschungen ist nicht in Sicht. Allein die Unterschiede der beiden Gigabuch-Arten lassen die Überlegung zu, was noch alles mit diesem Großformat machbar wäre. Wenn auch alles nur unsägliche Mühsal ist, der Überrascheffekt hat alles wettgemacht. © PMvonGigabuch

 

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Mo

09

Mai

2016

Unser Spruch des Tages

 

Zeit ist Zeit und

 

keine Zeit im Quadrat.

 

 

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Mo

02

Mai

2016

Unser Spruch des Tages

 

Mit tiefhängenden Regenwolken

synchronisiert sich gern die Laune.

 

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Di

26

Apr

2016

Die Geschwindigkeit von Inspiration …

 

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Die Geschwindigkeit von Inspiration …

 

 

 

findet kaum Beachtung. Mir fällt das nur auf, weil ich damit ein Problem habe. Mein Inspirationstempo taufte ich Kopfgeburt.

An sich ist die Inspiration etwas Gutes. Davon angeregt setzt sich im Kopf ein Buch zusammen. Das drängt an einem bestimmten Tag heraus und will als Buchstabenwasserfall aufgeschrieben werden. Buch fertig. Ich fand es immer eine respektable Leistung, ein ganzes Buch im Kopf zu haben und darauf warten zu können, dass es erscheint. Man sagt auch Schreibschub oder Kreativanfall dazu.

Auf meine Kopfgeburt war ich damit nicht vorbereitet. Das Gigabuch Michael kündigte sich gleich durch den Traum als anders an, niemals aber hätte ich vermutet, was mir da bevor stand. Es diktierte mir Form, Struktur und Inhalt in einer solchen Schnelligkeit, dass ich keine Chance zu irgendetwas hatte.

 

Statistik der Kopfgeburt Gigabuch Michael

 

 

Jahr

Legende

Zyklus

Band

Notate

Seiten

Schreibzeit

1993

Michael

1

01

55

606

53 Tage

 

 

 

02

52

587

52 Tage

 

 

2

03

54

686

50 Tage

 

 

 

04

63

994

55 Tage

1994

Woss

3

05

48

527

47 Tage

 

 

 

06

18

247

17 Tage

 

 

4

06

39

652

39 Tage

 

 

 

08

63

1.048

66 Tage

1995

 

5

09

34

574

34 Tage

 

 

 

10

35

579

34 Tage

 

 

6

11

43

592

39 Tage

 

 

 

12

45

808

40 Tage

1996

Union

7

13

44

656

44 Tage

 

 

 

14

29

544

28 Tage

 

 

8

15

39

650

36 Tage

 

 

 

16

35

759

32 Tage

 

Die vorgegebene Form war die Traummenge pro Nacht. Das nennt man ein Notat. Es sind die Kapitel des Traumtagebuchs und es wurden 700.

Die diktierte Struktur kam als Aktivität eines Traumzyklus’ oder als Passivität der Pause. Ein Zyklus produzierte pausenlos jede Nacht eine Fortsetzung des Traums. Es wurden 8 Zyklen.

Inhaltlich unterteilte sich ein Zyklus in zwei Schwerpunkte, was die Separierung in Bände ermöglichte. Die Zyklen bedeuteten Zeitsprünge, wodurch das Buch aus 113 Jahren erzählt. Die Bedeutung schichtet sich in drei Legenden, was der Komplexität genüge tut.

Das Gigabuch Michael entstand von 1993-1996 mit 4 Büchern pro Jahr und erschuf in den 667 aktiven Nächten Schreibstoff, der nur deshalb 10.500 Seiten füllt, weil ich nicht noch schneller schreiben konnte. Der Traum hätte ein Vielfaches an Stoff hergegeben.

Nein, ich bin nicht zum Geschwindigkeitsfreak geworden. Inspiration ist kein sinnberaubter Adrenalinrausch. Schraubt sich der Schreibspeed für ein Buch bis auf 700 Seiten pro Monat hoch, überholt es jedes Gefühl. Mir ist ein emotionales Loch in Erinnerung geblieben. Insofern kann ich nicht mehr behaupten, dass mich schreiben glücklich macht mit der Erfahrung im Herzen, es erschlägt mich.

Schon 1996 fürchtete ich instinktiv, die Inspiration könnte es wieder zu gut mit mir meinen und mich noch einmal grillen wollen. Das sollte sich bewahrheiten. Zwei weiteren Kopfgeburten habe ich mich verweigert und sie nicht aufgeschrieben mit dem Ergebnis, dieser Aufwand raubte mir noch mehr Kraft und machte mich todunglücklich. 14 Jahren später hatte ich die Lektion gelernt und verfasste mein zweites Gigabuch, 11.250 Seiten in 5 ½ Jahren. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich nicht zur Durchschnittlichkeit neige.

© PMvonGigabuch

 

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Do

14

Apr

2016

Zukunft wird,

__________________

 

 

Zukunft wird,

 

 

 

was wir denken. In die Zukunft möchte jeder gerne blicken. Das Genre Science Fiktion hält sich dafür zuständig, doch was entdeckt man da? Man kann zwischen Nuklearkatastrophen, Kriegsszenarien, Cyberkriegen, Überfällen durch Aliens, Asteroideneinschlägen, Weltrettungen oder Überlebens-Szenarien wählen. Wollen wir das wirklich?

Wie exakt sie als Handlungsanweisung verstanden wurden, erleben wir Tag für Tag. Ergo, der Gedanke setzt sich in die Tat um!

Aus einer der vielen Möglichkeiten von Zukunft erzählt das Gigabuch Universum. Es geht von Problemen in einer friedlichen Gegenwart im Jahre 2045 bis 2046 aus.

Und auch damit kann man problemlos unterhalten. Unsere Vorstellungen sind dank der Weltraumtechnik längst über das heliozentrische Weltbild hinaus in den Raum aufgebrochen und nicht mehr zu stoppen. Leider rast unser trautes Erdendasein derweil auf ein Verfallsdatum zu und wir spüren das Unbehagen. Wie hilfreich es doch wäre, wenn wir alle unsere Wünsche ordnen, bündeln und koordinieren würden, um für unsere Erde die Zukunft zu entwickeln, die Welt, die wir wirklich haben wollen.

Denken ist Macht. Aber es vollzieht sich nicht in Action, im Rausch oder in der Datenflut. Auch der böse Gedanke (die Absicht) wurde in aller Ruhe ausgetüftelt. Wenn man das Denken von der Leine lässt, will man keiner Absicht anheimfallen, sondern etwas erschaffen. Der Wunsch zur Lösung ist uns eigen.

Mein Wunsch war, der Konstruktivität eine Stimme zu geben. Wie genau sieht eine Welt aus, die keine Zeit für billige Zerstörungsorgien hat? Was macht sie interessant? Welche Zufriedenheit kann sie bieten?

Doch das allein wäre nur die Formel für das Paradies. Das hatten wir abgehakt. Die Zukunft die das Gigabuch Universum mit einer reiferen Menschheit angeht, hält Verbindungen zu unseren kosmischen Nachbaren. Sie haben uns aus der Stagnation unserer Entwicklung gelockt und wir haben sie nicht über uns triumphieren lassen. Der Gedanke kann uns den Weg in die richtige Zukunft weisen, wenn wir denn wollten.

© KMSvonGigabuch

 

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Do

07

Apr

2016

Self-Publisher – Marke?