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Bernadette Maria Kaufmann

bernadettesbuchwelten

Urfassung Esmeralda

Entwurf

Karin Mettke-Schröder/Esmeralda/Roman/Urfassung/2007/Coverentwurf

 

 

Karin Mettke-Schröder

 

Esmeralda

 

Urfassung von 2007

Datei

56 Seiten

 

Werksgeschichte

Nachdem das Schreibexperiment abgeschlossen war, zu zweit den Roman Oxada und Eybo, die Varianten zu verfassen, hatte unsere Neugier diese Möglichkeit  befriedigt. Doch der Inspiration ging die Puste nicht aus und ich begann sie zu notieren. Schon 2007 entwickelte sich daraus ein erster Entwurf zu einem weiteren Roman, der mit einem Zweitsprung den Stoff des ersten Romanes weiter erzählte.  © KMSvonGigabuch

Inhaltsverzeichnis

Anzahl

Kapitel

Seiten

1.

Die Code Suche

9-31

2.

Das Auserwähltsein – Prinzip

32-42

3.

Verknüpfungen

  43-    

 

Leseprobe aus der Urfassung

Die Code Suche

S. 20

 

„Es wird sich schon herausstellen, ob mit dem Namen CaD aus Esmeraldas Datenbank tatsächlich Ca’rl gemeint ist.“ beruhigte Ysigo, ein Sohn Cortigos die Runde der anwesenden Ältesten.

„Niemals hat ein Unverkabelter je von CaD erfahren.“ warf Fylon, der Älteste ein.

Der Variantensenat, unter Vorsitz von Fylon, bestehend aus sieben Ahnen, den letzten noch lebenden Enkelkindern Eybos, tagte, um die Frage zu klären, wie jemand die Kenntnis von Ca’rl erlangen konnte, sie aber nicht publik machte. Wer bewahrte CaDs Geheimnis? Der Name CaD, Dadyx oder Ca’rl war mit einer Hör- und Speichersperre belegt, selbst wenn einer Variante der Name herausgerutscht wäre, der Hörer hätte ihn nie gehört oder sich nie merken können. Jene Unbekannte musste den Namen also von Ca’rl selbst haben.

„Warum CaD, so kannten ihn doch nur unsere Ahnen, Oxada und Eybo?“ fragte Hubus nachdenklich.

„Vielleicht sollten wir hier anfangen einen Zusammenhang zu suchen.“ meinte Mikal enthusiastisch.

„Wir sollten erst einmal abwarten, was Lorettas Analyse ergibt.“ gab Fylon zu bedenken.

Lorettas Erscheinen ließ die Runde erwartungsvoll schweigen, die auch sofort begann ihre Ergebnisse zu erläutern. Das Registrierungsgericht hatte ihr vor drei Monaten mitgeteilt, dass eine Maria Blondy ihren Zweitmenschen, genannt Esmeralda zur Adoption an Loretta freigäbe. Die in New York verstorbene 97 jährige Maria Blondy hatte verfügt in ihrem Testament, dass Esmeralda nur an Loretta vergeben werden dürfe, würde sie nicht angenommen, sollte sie gelöscht werden. Eine Verfügung Esmeraldas, die dem Testament beigelegt war, äußerste den gleichen Wunsch. Loretta wollte nicht, dass ein Zweitmensch ihretwegen gelöscht werden sollte, deshalb entschloss sie sich ohne Bedenken Esmeralda anzunehmen. Die lohnte es ihr. Sie brachte Loretta viel Zuneigung entgegen. Manchmal entstand der Eindruck sogar, als spräche die Persönlichkeit jener unbekannten Frau aus Esmeralda.