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Bernadette Maria Kaufmann

Michael. Manuskript Band 15

Handschrift

Petra Mettke/Gigabuch Michael 15/Originalordner/1996

 

 

 

MICHAEL.

 

Ein Traum-Schicksal

In

Tagebuchblättern

Die Woss-Legende 3

Band XV

 

Seite 1-650

 

 

 

(1. Teil des Zyklus')

Gigabuch Michael Band 15

 

15

 

Geschrieben:

vom 13. August 1996 bis 17. September 1996

Kapitelanzahl:

39 Notate

Seitenanzahl:

650 Seiten DIN A5 Ringbucheinlage

Dauer:

36 Tage

Inhaltszeit:

Anno 2094

Buchteil:

15. Band

8. Zyklus

3. Legende

Unions-Legende 3

Zyklus:

Der Finale

 

Blick ins Manuskript

Leseprobe aus Notat 627

Die Unions-Legende 3

 

Anno 2094

 Die Nacht zum 13. August 1996

 ==========Vorbemerkung==========

 Trauerfeiertag, den 12.08.1996

 Ich habe ein einziges Bild vom Michael-Traum geträumt, wodurch ich vorgewarnt wurde, dass der 8. Traumzyklus beginnt. Ich sah mich auf einer Wiese spazieren, die ich als Privatgelände unseres Anwesens in Atlanta erkannte. Gleichzeitig wunderte es mich, wieso ich dort zu Fuß unterwegs bin, wo ich sonst nur zu Pferde hingelangt war. Mit dieser Verwunderung löschte sich das Traumbild.

 ==========Vorbemerkung==========

 

Einschlafwachtraum ab 22.20 Uhr

Obwohl ich als Ort Atlanta erwartet habe, wache ich im Traumgeschehen (wenn man das plötzlich im Traum aktiv sein einmal so nennen darf) in unserer Hawaii-Villa auf. Ich gehe an die äußerste linke Ecke unseres Balkons am Schlafzimmer und blicke auf das Meer hinab. Warum ich das tue, weiß ich nicht. Die Balkonmöbel stehen rechts, also weit von mir. Dahin zog es mich offensichtlich nicht. Auf das Meer hätte ich auch viel bequemer von meinem Balkonsessel aus erblicken können, der rechts steht. Michael steht links, ich jedoch stehe so weit links am Rand, dass ich mir das nicht sofort erklären kann. In der Richtung, wo ich hinblicke, liegt Moses’ Insel in der Bucht, aber die könnte man wohl nicht einmal von der Kuppel über dem türkischen Bad aus sehen, wenn man da herausschauen könnte. Ich bin mit meinen Orientierungsbemühungen noch nicht fertig, als ich Michaels knickernde Stimme vernehme.

»Was soll das?« grollt er ungehalten.

Zur selben Zeit sehe ich wieder zwei Lichter hüpfen. Jetzt weiß ich, dass ich der unerklärlichen Lichterscheinung folgte, um sie zu sehen. Ich drehe mich in Richtung Zimmer zurück und sehe Michael ungehalten blicken. Er hat schlohweißes und raspelkurzes Kraushaar und einen leuchtend weißen Vollbart. Ein eingefallenes Männlein, vergleiche ich ihn mit früher. Ich gehe lächelnd auf ihn zu und antworte:

»Was hast du denn, mein haariger Muffel?«

Michael zieht sein Gesicht zur Faust zusammen, um am Ende nur sanft zu protestieren:

»Wenn ich schon sehe, dass du eine ungewöhnliche Bewegung planst, rieche ich Unheil. Da brauchst du gar nicht erst so an der Glasbrüstung lehnen, als ob du gleich abspringen wolltest.«

Ich lege meine Hand auf seine Schulter und lache auf:

»Aber Michael! Wenn ich herunterfalle, kehrt man mich zusammen und ich kriege eine funkelnagelneue Behausung. Dahingehend ist mir nicht beizukommen.« -

»Hm.« knurrt er unwirsch: »Bei dir ist solche Art ungeschickter Unpässlichkeit noch nie vorgekommen, weil du nur Sachen mit Schaden machst.« -

»Du bist ungerecht. Ich habe doch gar nichts getan, Michael.« -

 Dann sag mir, warum du dich auf dem Balkon in die Ecke klemmst, wenn überall Platz genug ist, außer da, wo du eben standest.« motzt er verärgert.

»Weil ich unerklärliche Lichter tanzen sah.« -

»Na siehst du! Nur Unfug hast du in deinem Kunsthirn!«

Da wirft die Wasseroberfläche wieder reflektierende Lichteffekte in unser Schlafzimmer, Michael leicht blendend direkt übers Gesicht. Er zuckt zusammen. Da merke ich, er hatte mir einfach nicht geglaubt und es aus Ausrede abgetan. Nun ist er selber von der Neugier getrieben, die Erscheinung zu erkunden.

»Schau, da ist sie wieder!« kommentiere ich und gehe wieder auf die äußerste Kante des Balkons.

Michael folgt mir nun und guckt sich das Spektakel erstaunt an. Es sind Lichtkugeln oder leuchtfähige Kugeln, die auf- und abtanzen. Sie werden während dieser Bewegung plötzlich sichtbar und verlöschen, indem sie platzen. Alles geräuschlos. Faszinierend.

»Schau nur, Michael, hast du schon mal so etwas gesehen?« frage ich bis zum Anschlag erstaunt.

»Nein. Was kann das nur sein?« -

»Keine Ahnung.« -

»Ein neuartige Feuerwerk?« -

»Vielleicht.« -

»Zu kurzlebig.« schüttelt er den Kopf: »Testphrase höchstens!«

Plötzlich ertönt von innen her ein Warnsignal und wir drehen uns abrupt um. Im Zimmer steht Nuff und meldet:

»Roter Alarm! Bitte eintreten, der doppelte Käfig ist aktiviert und schließt sich gleich.«

Wir gehen schnell die zwei Schritte ins Schlafzimmer, der Balkon klappt ein und schiebt die Möbel ins Zimmerinnere.

»Warum ist 21?« frage ich Nuff verdutzt.

»Na, wegen der Lichter! Ich wusste doch, du hast nur Unheil am Bandel!« resigniert Michael.

»Anweisung lautet: Bitte hinlegen. Weitere sind nicht eingegangen.« antwortet Nuff schlicht.

»Ich sehe nichts mehr.« stelle ich fest.

»Ich sehe auch schlecht.« zittert Michaels Stimme.

Wir gehen beide schleunigst zu unserem Bett, um uns besser zu legen. Ich sehe nur noch wenige Kontraste.

»Nuff, stell eine Verbindung mit dem Hauptquartier her, geht das noch?« -

»Ja, ich melde es über das Erdmagmakabel.« antwortet Nuff treu und brav.

»Ich sehe nichts, alles wird blass!« äußert sich Michael weinerlicher Stimme.

Der Monitor gegenüber dem Bett geht an und Woss waran erscheint auf dem Bildschirm. Ich erkenne ihn mit knapper Not.

»Woss waran, was ist passiert? Wir können plötzlich nicht mehr sehen.« frage ich an.

Inhaltsangabe des 8. Zyklus'

Der letzte Zyklus als Fortsetzung der Unionslegende erfährt einen ultimativen Höhepunkt. Ein einzigartiges gemeinsames Fest führt alle Michaelclanmitglieder und die Führungskräfte der Astralen, der Union und von den Galaxiern anlässlich des 136. Geburtstages von Michael zusammen. Zum ersten und zum letzten Mal treffen sich alle und genießen das Fest euphorisch. Die nichtirdischen Lebensformen sahen darin eine einmalige Möglichkeit sich bei diesen Menschen und ihren Nachkommen zu bedanken, sie zu ehren und ihnen im festlichen Rahmen die weitere Zukunft der Menschheit bekannt zu machen, denen, die ihnen einst ohne Vorbehalte ihre Freundschaft schenkten.