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Bernadette Maria Kaufmann

Grotesken Band 2

Manuskript

Petra Mettke/Böse, böse Welt/Groteskenband 2/2010

 

 

Petra Mettke

 

Böse, böse Welt

 

Grotesken wahren Ursprungs

2010

80 Seiten

Werksgeschichte

Der erste Schritt bestand in der Sammlung der Artikel, die chronologisch sortiert, ausgeschnitten, aufgeklebt und mit den Quellen versehen wurden. Diese Handzettel dienten im zweiten Schritt dem Neuentwurf der Story, die auf benutzen Papierresten handschriftlich nebenbei notiert wurden. Es war nicht vorgesehen, aus dieser spontanen Idee ein Buch zu machen, sonst wäre diesem Projekt auch handschriftlich ein richtiges Papierformat zugedacht worden. Die Sache entwickelte sich zum Selbstläufer. Jede Geschichte provozierte Ideen für drei weitere. Im Schluss gab es über 150 gesammelte Themen, die alles überquellen ließen. Die Zettel wurden unübersichtlich und der dritte Schritt notwendig, sie abzutippen. Doch der Umfang für einen Band wurde einfach zu groß und wir trennten unsere Grotesken. Das heißt, es gibt 2 Bände in unterschiedlicher Fertigstellungsphase.

Handschriftordner

Leseprobe aus dem Groteskenband 2 in PDF

Leseprobe aus Böse, böse Welt
Grotesken wahren Ursprungs von 2010
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Inhaltsangabe

Füße angespült

Es lebe der Multikultiwahn

Mann hat 170 Kinder

Autorin befreit Freundinnen

Migranten Klasse

Schrott-Pistole

Dieb verschluckt Ring

Findelkind

Leiche fährt Zug

Rentner tot auf Toilette

Deutsch sprechen

Adlerbomber

26 Perlen Auster

Dieb zwei Mal gefasst

Löwe in Kirche

Alzheimer mit 4

Tote auf Klo

Braut tot

Orbs

Jacke stranguliert

Betrunkenes Pferd

Ehering im Kroko

Pferd im Baum

DNS von Mann und Frau

Bee Gees-Song

Stofftierrettung

Oma lebt mit Leichen

Malediven

Sarg schlägt zu

Kirchenklau

Operkassen Tenor

Gehirnwurm

Zahlputztod

Hasen in Drogenplantage

Palast der Republik

Skelett wird zwangsgeräumt

Sex-Institutspanne

Britencomputer

Zauberdirektor

Kanzlerlichtdemo

Vatikan und Hausfrauenlohn

Piraten samt Lösegeld

Zumwinkel zum Kotzen

Erfrorener Rentner

Bernd das Klaubrot

Wohnzimmerbus

Grüner Welpe

Weltraumfledermaus

Echte Bankräuber

Plüschtigerbiss

Weltanschauungsklaps

Durchhänger in Wald

Golfplatzgrab

Köpfen für bessere Ernte

1. Mai Schultag

Toilettenerhängungsgang

Rentnerin klaut

Red Bull fliegt auf

Kofferraumkuh

Blitzeinschlag in Talisman

Krähenritt

Ausländerwahrheit

Marsschädel

Betonspecht

Frau ertrinkt im Fahrstuhl

Rehoma

Blitz heilt Unheilbare

Fünf Männer-Ehe

63 Karpfenleben

Küchenenten

Leseprobe aus dem Groteskenbuch

 

Es lebe der Multikultiwahn

 

In einer Welt sinnbeschädigter Theoretiker nährt sich ein Gedanke von Denkschule zu Denkschule. Er heißt Multikulti. Seine Dogmen werden regelmäßig kundgetan. Aber weil sie inhaltlich stabil bleiben, passen sie zu keiner Zeit in die praktische Welt. Dieser Vorgang ist für Ideologien a-typisch und der Praxiswert einer solchen Vorstellung tendiert im Laufe ihrer Existenz fix auf Null. Nicht immer ist nachvollziehbar, warum sich solche Märchen in die Köpfe verkaufen lassen und nicht einfach auf den Abfallhaufen der Geschichte getan werden, aber einerseits ist es eben der Wunsch der Erfinder, womit auch immer in die Geschichte einzugehen, andererseits befindet sich so bei manchem Zeitgenossen somit überhaupt etwas im Kopf. Der Multikulti-Wunschgedanke ist keine Utopie, sondern eine infantile Schrulle.

Wie kompatibel die blödsinnige Kulturvermischungsidee mit der erwachsenen Wirklichkeit ist, zeigte unlängst eine Riesenpanne der britischen Regierung. Die Deutschen sind die Logistikweltmeister des Globus. Ihre Fähigkeit sollte dem britischen Transportministerium rund 57 Millionen Euro einsparen helfen. Also investierte man in ein hoch effizientes Computersystem. Soweit so gut, denn wozu etwas selber erfinden, wenn es bereits auf der Welt funktioniert. Dumm nur, es war ein deutsches Produkt und als das Computersystem in London angefahren wurde, spukte es nur noch Nachrichten auf Deutsch aus und plötzlich merkte man, die sind völlig nutzlos.

Es ist beruhigend zu wissen, dass der Multikultigedanke nicht einmal das natürliche Trennungssystem von einer Sprache überwindet und mindestens das Niveau von Zweisprachigkeit aufweist, was ohnehin dem Hauptschulstandard der gebildeten Welt entspräche. Vielleicht hätte man vorher im Transportministerium nur Mitarbeiter mit Deutschkenntnissen einstellen sollen? Oder hätte man überhaupt auf Fremdsprachen Wert legen sollen, um sich Vorteile der Fähigkeiten anderer zu sichern? Außerdem hätte man ja auch in eine Übersetzung investieren können, oder? Hätte, könnte, sollte, wie beruhigend zu wissen, dass man mit der Multikultibrille nicht klar sieht. Es lebe der Wahn und sein derbes Erwachen.

© 17.12.2008/PMvonGigabuch