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Bernadette Maria Kaufmann

Gigabuch Winkelsstein Band 1

unveröffentlicht Druckskript

Petra Mettke/Gigabuch Winkelsstein 01/Die Dialektik der Erbfolge/Druckskriptcollage 2010

  

 

Petra Mettke

 

Die Dialektik der Erbfolge

 

™Gigabuch Winkelsstein 1

Novelle

2010

308 Seiten

Die Winkelsstein Saga 1

 

Das Winkelsstein Lied 1. Strophe

 

Band 1

Die Dialektik der Erbfolge

 

 

Das Gigabuch Winkelsstein wurde ebenfalls von der Autorin Petra Mettke geträumt. Als sie Anfang März 2010 von Valerie zu träumen begann, ahnte sie noch nicht, dass es wieder ein umfangreiches Gigabuch werden würde. Am 12.03.2010 begann sie den 1. Band aufzuschreiben und beendete ihn am 05.07.2010. Er besitzt 14 Kapitel und umfasst 408 Seiten. Die Novelle schildert das tragische Schicksal von Prinzessin Valerie. Als fertiges Druckskript hat es 308 Seiten inklusive eines Glossars.

 

Band 1

Winkelsstein Saga

 

Kapitel 001

Das Gebet

 

Kapitel 002

Die Rückführung

 

Kapitel 003

Der Voyeur

 

Kapitel 004

Die Vorboten

 

Kapitel 005

Die Sicherheitsfehler

 

Kapitel 006

Die Anwartschaften

 

Kapitel 007

Die Initiation

 

Kapitel 008

Die Vision

 

Kapitel 009

Die verlorenen Seelen

 

Kapitel 010

Die Steinrose

 

Kapitel 011

Das Gewitter

 

Kapitel 012

Der Orden

 

Kapitel 013

Der Querschläger

 

Kapitel 014

Der Frieden

 

Druckskriptordner

Leseprobe aus dem ™Gigabuch Winkelsstein Band 1

 

Das Winkelsstein Lied

 

 

Winkelsstein, mein Winkelsstein,

deine Adler sollen fliegen,

durch die gesamte Ewigkeit

darf sie niemand kriegen.

 

 

1. Strophe:

Es kommt eine Zeit über Winkelsstein, …

Leseprobe aus dem ™Gigabuch Winkelsstein 1 in PDF

Leseprobe aus dem ™Gigabuch Winkelsstein Band 1
Die Dialektik der Erbfolge
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Leseprobe aus dem ™Gigabuch Winkelsstein Band 1

 Kapitel 001

  Das Gebet 

 

 

„Hier stehe ich nun. Ich bin angekommen in meinen Leben. Jetzt öffnet sich mir auch die Vergangenheit und ich sehe klar hindurch. Ich verstehe alles. Es flutet mich eine euphorische Mischung aus Glück und Zufriedenheit, aus Hoffnung und Genugtuung, aus dem Wissen über alles und der Kraft, das Richtige tun zu können. Dieses Gefühl ist meine Salbung, dieser Erkenntnisrausch ist meine Erleuchtung. - - -

Hier stehe ich nun. Ich habe eine Odyssee hinter mir, um zu mir zu finden. Jetzt weiß ich, wer ich bin, wenn meine Seele nun mit dir spricht, weiß ich, was sie mir sagen will. Obwohl es ein Umweg war, ist es der wichtigste Weg in meinem Leben und er führte mich hierher, hier zu dir. Zu mir. Zu uns. Wer wir sind und wer wir waren, hat sich ergeben, gefügt, ereignet und endlich auch erkennen lassen für mich. - - -

Hier stehe ich nun, an deinem symbolischen Grab. Ich bin gekommen, dir mein Leben zu erzählen. Mir ist das Unglaublichste der Welt zugestoßen, aber niemand glaubt mir, keiner will meine Geschichte hören. Sie haben mich alle verworfen, doch man kann mich nicht mundtot machen, denn ich möchte dir mein Schicksal vortragen, um es abtragen, verarbeiten zu können. - - -

Hier stehe ich nun. Wie ich auf deiner Grabplatte lese, bist du zwei Jahre zuvor gegangen, bevor ich kam. Wir können uns nur hier treffen, denn ich weiß, dass dein Leib unten in den Katakomben mumifiziert, doch die Gruft für mich verschlossen ist. Unsere Welt, die du so plötzlich verlassen hattest, hat dich längst wieder durch mich, doch das ist nicht mehr allein unser Geheimnis. - - -

Hier stehe ich nun, am Anfang meiner Reise. Es ist die Fortführung unserer Leben. Wir gehen auf andere Weise weiter. Ich werde hier nicht eher fortgehen, bis du mir gesagt hast, wohin. Allein das Gefühl in deiner Nähe sein zu können, macht mich so glücklich. Und ich möchte, dass wir auch beide zufrieden werden.“

Der Wind strich mir über die Seele, die mir aufgeplatzt schien. In meinen Ohren säuselte eine unbekannte Melodie, die nicht von außen kam. Wie ein Engelschor hatte sich das melodische Motiv zugespitzt. Mir wurde immer schwindliger, Bilder zuckten durch mein Gedächtnis, die sich einbrannten.

Plötzlich sackte ich zusammen, fing mich und landete unsanft sitzend auf dem rubinroten, glatten Marmorsockel, auf dem die Grabplatte stand. Blumenschmuck lag schon lange nicht mehr darauf.

 

„Liebe Valerie,

entschuldige, dass ich jetzt auf deinem Grabmal sitze, sende mir ein Zeichen, wenn du nicht einverstanden bist.

Liebe Valerie,

ich möchte dir jetzt meine Geschichte erzählen, sage mir, ob ich es darf.

Liebe Valerie,

dieser sonnige Nachmittag soll der Tag sein, wo unser Pakt geschlossen wird zwischen dir und mir.

Liebe Valerie,

uns verbinden viele Daten, ich spüre deine Wesenheit und hoffe, du akzeptierst meine. Ich will dir alle Ehre machen, das ist mein sehnlichster Wunsch.

Liebe Valerie,

mein Name ist Simone Rabe. Ich bin jetzt 23 Jahre alt und ein Millenniumskind. Meine Mutter sah voraus, ich sei der Sprung der Evolution von der aristokratischen Geheimgesellschaft hinaus in die Gesellschaft der Bürgerlichen. Sie sagt noch immer, nun hätten wir es auch, es folgt keinem Stand mehr. Eure Magie.“

Als ich den kleinen Friedhof neben der Kapelle betrat, weil sich das schmiedeeiserne Tor tatsächlich öffnen ließ, umwölkte sich plötzlich mein klarer Verstand mit einem so heftigen Dé-jà-vu-Erlebnis, dass ich mich dem ergab, was es mit mir tat. Es zog mich unerklärlicherweise direkt zu dem Grabmal, auf dem mit goldener Schrift Valerie stand. Genau über ihren ersten Vornamen war ein fliegender Adler eingemeißelt und vergoldet, unter ihrem Familiennamen befand sich das Wappen ihrer Linie, darunter die Daten. Den Ort erkannte ich wieder, obwohl das aus einer anderen Zeit und anderer Perspektive war. Und ich begann zu erzählen, fast so mechanisch wie in Trance, begleitet vom Wispern der Engel in meinem Ohr.