40 Jahre Schreiben

Erschaffen Erinnerungen.

Ein Bild ist wie ein Song.

Bildlyrik erzählt wie Songlyrik Storys.

Das Bild ist ihre Melodie.

Unser Liebblingsblog

 

Bloggerin

Bernadette Maria Kaufmann

bernadettesbuchwelten

Gigabuch Universum 1

Neuauflage

46.

2. Hauptwerk

Aus der Reihe

Gigabuch Universum

Band 1


Kapitel 001

Die Legende der Erdlinge 1

 

Kapitel 002

Was wäre wenn?

 

Kapitel 003

Der Fluchtversuch

 

Kapitel 004

Die Löschfunktion

 

Kapitel 005

Der Trojaner

 

Kapitel 006

Die Schnittstelle

 

Kapitel 007

Die Adresskorrektur

 

Kapitel 008

CaD’s Erwachen

 

Kapitel 009

Die Aufrüstungspläne

 

Kapitel 010

Die Profilierung

 

Kapitel 011

Das Tribunal

 

Kapitel 012

Das Netzwerk

 

Kapitel 013

Das Privatprotokoll

 

Kapitel 014

Monitoring

 

Kapitel 015

Die Laborturbulenzen

 

Kapitel 016

Die Cheforder

 

Kapitel 017

Der Lösungsweg

 

Kapitel 018

Das Diary

 
Karin Mettke-Schröder und Petra Mettke /Oxada und Eybo, die Varianten ™Gigabuch Universum Band 1/2016, ISBN 9783741295362

 

Karin Mettke-Schröder und Petra Mettke

 

Oxada und Eybo, die Varianten

™Gigabuch Universum Band 1

 

Abstract Story

Books on Demand GmbH, Norderstedt, 2016

ISBN 978-3-741295-36-2

492 Seiten

Leseprobe

Dann geschah etwas, womit CaD nie im Leben gerechnet hätte. Eine von außen kommende Befehlszeile, schickte ihn ohne Vorwarnung in den Suspend. Er verlor quasi sein Bewusstsein. Das heißt, jemand schloss seinen Editor, beziehungsweise speicherte ihn ab. Er konnte schon das nicht mehr wahrnehmen und wusste daher von allem nichts. C’C’CaaaD’D’D’ war von einem Traktorstrahl erfasst worden, der daraufhin beide wehrlos wegriss. §66Fusuru! platzierte C’C’CaaaD’D’D’ neben sich und forderte ihn unmissverständlich auf, Reset zu tätigen. Mit einer energischen Lust sprang C’C’CaaaD’D’D’ vollständig an, bis in seinen letzten Ordner CaD. Das Bewusstsein war zwar wiedererwacht, allerdings nicht als C’C’CaaaD’D’D’aD’CaD’CaDeyboCaDoxada’, wie sich CaD dachte, auch nicht als C’C’CaaaD’D’D’aD’CaD’, sondern einmal als C’C’CaaaD’D’D’, wie vor der Reise und als aD’CaD’CaDeyboCaDoxada’, das Reisebüro.

Karin Mettke-Schröder und Petra Mettke /Oxada und Eybo, die Varianten ™Gigabuch Universum Band 1/2016, ISBN 9783741295362/Coverrückseite

Das Dumme war nun, während C’C’CaaaD’D’D’ total aktiv wurde, bekam CaD nichts mehr mit, denn von C’C’CaaaD’D’D’ aus existierte noch kein Link zu ihm. Er fühlte sich daher noch einsamer als je zuvor, denn jetzt war sein Status: ein vergessener Ordner.

 

Klar, wann hätte C’C’CaaaD’D’D’ ihn anbinden können? Er begann als Protokoll und wurde zu einem cleveren Reisemanager, der Verhandlungen mit einer richtigen Galaxie führen konnte. Dann hatte er den Riesen zum Dauerschlaf überredet anstatt zur Anbindung, damit er ihn nicht zum Aufstehen anstachelt. Immer wollte er nur das Beste für ihn, wieso bemerkte er ihn nicht! Und warum ignorierte er, dass er hier unten ohne jede Koordinate, ohne jegliche Order, ohne alles und jeden lauerte, wo es verdammt langweilig war?

 

CaD fand sich mit seiner Lage keinesfalls ab. Hatte er etwas falsch gemacht, überlegte er. Nein, für einen Fehler hatte ihm §66Fusuru! ja nicht einmal genug Zeit gegeben. Und überhaupt, fiel ihm ihr Rüffel ein! Apropos, was heißt hier Manieren haben? §66Fusuru! hatte erst ein fragwürdiges Benehmen unter Beweis gestellt! Unflätig sei das, knurrte CaD laut vor sich hin. Sie mokierte sich wegen des harmlosen U-Bootkundschafters und wurde schnippisch, als wenn sie ein Kniggeexamen im Fach Universumskultur vorzuweisen hätte. Ja, von wegen! Da wo er herkam; und er konnte wenigstens vorzeigen, dass er durch das All gereist war; kannte er derartige Fauxpas nicht. Vermutlich, weil C’C’CaaaD’D’D’ für solche Unhöflichkeiten keinen Eintrag hatte, es also nicht gewohnt war. Was machte sie? Keiner überall im Raum maßte sich derartiges an! Er weiß das, er kommt von dort. Und wenn das tatsächlich anders wäre, hätte ihn C’C’CaaaD’D’D’ die richtigen Verhaltensmaßregeln überspielt.

 

Und was hatte sie angerichtet? Wo um Himmelwillen waren sie alle? Was war nur passiert? C’C’CaaaD’D’D’ jedenfalls schien ganz aus dem Häuschen, schwer zu sagen, ob vor Freude oder Wut. Ist ja auch! Wenn man lediglich miteinander verhandelt, ausspricht, was man gegebenenfalls tun will, ist doch damit noch nicht verbunden, dass Fakten geschaffen werden sollen. Wer ist dieser §-Rat? Hat er das veranlasst? Kann er sich darüber hinweg setzten? Muss man nicht zuerst zu einem einvernehmlichen Ergebnis kommen, um dann danach zu handeln?

 

Nein, nein, kam ihm zu Bewusstsein, sie hat ihn einfach nur ausgetrickst! Ja. Seine Anfrage war keine Befehlszeile, wie käme er auch dazu, wo er doch weiß, wer er ist! Sie handelte, scheinbar wie auf seine Order. Wieso hatte sie ihn so missverstanden. Absicht? Was soll das, brüllte er aufgedreht und lauschte über sich selbst erschrocken. Nichts. Wie auch? Er war scheinbar im Nichts! Ihr habt mich zwar ausgesperrt, aber ihr könnt mich nicht mundtot machen, rief er grimmig, als wenn ihn mit mehr Ärger in der Akustik doch irgendwer zur Kenntnis nehmen würde. Ich... versagte ihm seine Stimme. weiterlesen...