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Unser Liebblingsblog

 

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Bernadette Maria Kaufmann

Fundus

Der heutige Fundus

Petra Mettke/Ablageordner vom Fundus 2010

 

Das Projekt Fundus ist die Weitsicht, nichts wegzuwerfen, was geistige Inhalte speichert. Als Sammelsurium ist es eine Herausforderung, denn die Unordnung ist hier das Prinzip. Man kann die Schriften nur aufbewahren, jede Form der Sortierung muss man einer Zäsur überlassen.

Eine jede Zäsur ist wie Archäologie. Man findet durch ausgraben aus der Sammelablage, was man hineintat, doch die Erinnerung daran hat sich verändert. Manches entdeckt man, manches traut man sich gar nicht mehr zu, manches erscheint einem neu.

Der Fundus ist der Ursprung allen Schreibens. Er speist die Bibliotheksliste nach einer jeden Zäsur. Unsere Bibliotheksliste ist der Versuch, diese Entleerungen des Fundus als zeitliche Abfolge festzuhalten, wodurch sie unseren autorischen Lebenslauf abbildet.

Leider bleiben manche Dinge irgendwie immer zurück und schaffen die Einordnung und den Sprung auf die Bibliotheksliste nicht oder nie. Ihr Bestand ist dennoch wichtig, er führt einem selbst vor, was man sich als Lebensweg nie vorstellen konnte, um ihn zu gehen. Den Weg des Lebens kann man eigentlich nur aus der Zielgeraden wirklich wissen und das macht diese Anfänge so bedeutend.

Der literarische Anfang von 1972

Der Anbeginn des Schreibens war ein spontaner „Roman“, von dem sich nur zwei Blätter erhalten haben, die aus dem Jahr 1972 stammen. Diese Skizze wurde schon damals in ein Heftchen übertragen, welches nicht mehr erhalten ist. Dieser Text wurde nie vollendet. © PM

Erlebnisberichte

Die Erlebnisse, die zuvor nur in Briefen schriftlich-erzählerisch abgearbeitet wurden und unbewusst den Ausdruck schulten, nahmen eine Hauptfunktion in meiner Entwicklung ein und verleiteten mich, sie als Bericht festzuhalten. Ihnen lag noch keine künstlerische Willenerklärung inne.

Themenskizzen der 80-90er Jahre

Vermutlich bewirkte das Erlebnis des Schreibens den ersten Anstoß, es künstlerisch zu wollen. Fakt ist, ich schrieb fortan Texte, die ich nach literarischen Vorbildern gestaltete. Zuerst wagte ich mich nur an Gedichte, wegen der Einfachheit. Doch damit ließen sich nur begrenzt Inhalte ausdrücken und ich begann mit Themenskizzen. Manche wurden mehrfach bearbeitet. Letztlich sind sie alle verworfen.

Semesterarbeiten

Innerhalb des Studiums entstanden sowohl literarische Texte als Seminararbeiten als auch handwerkliche Niederschriften zu kreativen Projekten, die die Aktivitäten festhielten. Reste sind noch erhalten.

Beginn der Traumtagebucharbeiten

Das Traumtagebuch geriet in unser Interesse und wurde ausexperimentiert. Es lag keine Absicht darin, diese Arbeitsweise auszubauen oder etwa in dieser Richtung zu einen Hauptwerk auflaufen zu lassen, wie es dann mit dem „Michael“ geschah.