Neues Bilderbuch
Die ™Gigabuch-Bibliothek in Bildern
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Unser Liebblingsblog

 

Bloggerin

Bernadette Maria Kaufmann

Essay

e-Short

40.

Aus dem Hauptwerk

Einzelwerk aus der

™Gigabuch-Bibliothek


Essay

 

Gedanken über das Gigabuch Michael

 

1. Klagen aus Zukunftsangst

Kommt man zufällig mit Menschen ins Gespräch, landet man immer häufiger thematisch in der tiefen Verunsicherung über die Zukunftsperspektive. Die Sorge und Ratlosigkeit wirkt schon wie eine vorgefertigte Meinung, die verbindlich für jedermann ist. Wenn ich die Klagen über die Zukunft höre, deren Hauptargument die Angst um den eigenen Arbeitsplatz in der heillosen Arbeitslosigkeit ist, wird besonders der Verlust einer die Probleme umstrukturierenden Hoffnung angemahnt. Obwohl ich die Zustände genauso betrüblich finde, desorientieren sie mich nicht, denn seit ich den Michael-Traum vollständig gelesen habe, ist meine Einstellung durch eine Metamorphose gegangen. Mein Weltbild differiert.

Karin Mettke-Schröder/Über den Vorzug/Essay aus der ™Gigabuch Bibliothek von 1997/e-Short  ISBN 9783734712951

 

Karin Mettke-Schröder

 

Essay:

Über den Vorzug eine Vorstellung von der Zukunft zu besitzen

 

Gedanken über das Gigabuch Michael aus der ™Gigabuch Bibliothek von 1997

Books on Demand GmbH, Norderstedt, 2014

ISBN 978-3-734712-95-1

e-Short

Leseprobe

Alle Menschen verfügen über ein Weltbild und dieses erfüllt eine bestimmte Funktion. Es ist in erster Linie ein Rückgriff auf die jeweilige gesellschaftliche Geisteshaltung. Weil es durch das subjektive Verständnis jedes einzelnen Menschen gefiltert wird, individualisiert es. Diese Gedankenkonstruktion fungiert als unser persönlicher Maßstab für die Bemessung, was eigentlich Realität für uns ist. Mithilfe dieses vornämlich unbewusst benutzten Paradigmas bewerten wir die Wirklichkeit, ohne uns darüber im Klaren zu sein, dass die letzte Instanz unserer Sicht der Wirklichkeit unser eigenes subjektives Gehirn ist, welches uns seine Wirklichkeit vor die Augen projiziert in den Sekunden, wo sich das Dreisekundenfenster der Bewusstheit öffnet.

Dabei resultieren die Bewertungskriterien aus der individuellen Erziehung. Mehrheitlich merken wir nicht einmal innerhalb der als objektiv geltenden Wissenschaft, wie stark subjektiv Wissenschaftler denken und arbeiten. Erst durch eine Konfrontation der Weltbildhemisphären, die durch den globalen Wissensaustausch möglich ist, lassen sich Rückschlüsse auf die "Realität" von Ergebnissen der Wissenschaft ziehen. Manches Urteil wird dabei hinfällig.