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Bernadette Maria Kaufmann

Gigabuch Winkelsstein Band 3

eBook

53.

Hauptwerk

Aus der Reihe

Gigabuch Winkelsstein

Band 3


Eine Erzählchronik ist ein Jahrbuch, welches der Gegenstand einer Erzählung ist. Es sind sowohl Aufbau und Verbesserungen das Thema, ebenso die Einträge, die anhand der Registerkarte von Simon Geromund in Jahrestakt zitiert werden und das Leben der Chronistinnen mit erzählen.

 

Petra Mettke und Karin Mettke-Schröder

 

Der Kern der Dynastie

™Gigabuch Winkelsstein Band 3

 

Erzählchronik

Books on Demand GmbH, Norderstedt, 2017

ISBN: 9783744830782

eBook

Inhaltsverzeichnis

 

1. Datei

Gigabuch Winkelsstein

2. Datei

Der Kern der Dynastie

3. Datei

Inhaltsverzeichnis

4. Datei

Das Winkelsstein Lied

5. Datei

Kapitel 029

6. Datei

Kapitel 030

7. Datei

Kapitel 031

8. Datei

Kapitel 032

9. Datei

Kapitel 033

10. Datei

Kapitel 034

11. Datei

Kapitel 035

12. Datei

Kapitel 036

13. Datei

Kapitel 037

14. Datei

Kapitel 038

15. Datei

Kapitel 039

16. Datei

Kapitel 040

17. Datei

Kapitel 041

18. Datei

Kapitel 042

19. Datei

Kapitel 043

20. Datei

Kapitel 044

21. Datei

Kapitel 045

22. Datei

Kapitel 046

23. Datei

Kapitel 047

24. Datei

Kapitel 048

25. Datei

Kapitel 049

26. Datei

Kapitel 050

27. Datei

Kapitel 051

28. Datei

Kapitel 052

29. Datei

Kapitel 053

30. Datei

Kapitel Epilog

31. Datei

Kapitel Register

32. Datei

Impressum

 

Leseprobe

Kapitel 036

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Der Aufnahmemarathon

 

 

 

Chronik:

Archiv Winkelsstein

Eröffnet am:

24. Mai 2000

Register:

Simon Geromund Paulus

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

 

 

 

 

 

 

 

Simon Geromund stürmte in Annas Büro, die sich erschrocken nach ihm umsah. Es war früh für sie, kurz nach 7 Uhr und Dienstbeginn. Sie hatte noch nicht einmal die Computer eingeschaltet, was sie gerade tat. Für Simon war es 19 Uhr, er kam gerade vom Abendessen.

 

„Darf ich meinen Eintrag lesen, Tante Anna?“ stand er erwartungsvoll an der Tür.

 

„Hallo Geromund! Komm herein. Meinen herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.“ -

 

„Danke schön.“ -

 

„Ist deine Party schon vorbei, kleiner Mann?“ -

 

„Ja. Die Kleinen mussten ins Bett.“ -

 

„Ach so! Warum möchtest du denn den Eintrag lesen?“ -

 

„Mami Madeleine hat mir meine Chronik gezeigt und Mami Claudia sagte mir, du trägst es zu meinen Geburtstag ein.“ -

 

„Stimmt. Und da hat sie dich gleich hergeschickt?“ -

 

„Nein. Ich muss zu Mutter Olivia, da dachte ich, du würdest es mir schnell zeigen.“ -

 

„Du kontrollierst mich, kleiner Mann?“ -

 

„Nein, Tante Anna.“ -

 

„Schon klar!“ lachte sie auf: „Na, dann setz dich her, ich zeige es dir.“

 

Simon setzte sich artig zu Anna und sie loggte sich ins Archiv, um die Chronik zu öffnen. Den Vorgang kannte er gut, dennoch war er gespannt wie ein Flitzebogen.

 

Chronik/Register/Simon G

Open/Medizinjournal/2007/Eingabe

Simon Geromund Paulus ist erstaunlich gewachsen. Er überragt seine Schulkameraden um einen halben Kopf. Leider verbrannte er sich zum ersten Mal die Haut im Sommer und da der Sonnenbrand verdächtige Bläschen bildete, haben wir eine gründliche Diagnostik durchgeführt. Zum Glück haben wir keinen Ausbruch von XP befunden müssen. Im Herbst kam ein erster Reitunfall vor und im Frühling ein zweiter, beide Male ging es mit Prellungen und Schürfwunden aus. Seine Konstitution ist stabil und gut. Im Winter überschattete der Tod von Bernhard von Loh Simon Geromunds Gemüt. Erneut benötigte er einen Monat, um sein Kinderlachen wieder zu finden. Schon deshalb befürworteten alle die Reise nach Brasilien mit seinem Vater in dessen Heimatdorf, die ihn jedoch besonders erschöpfte. Wir wiesen ihn daher vorsichtshalber für eine Woche in die Winkelssteinklinik ein. Seine geistige Entwicklung erzwingt, dass er mindestens eine Klasse überspringen sollte.

gez. Dr. Cordia de Martinez von Winkelsstein

24.05.2007/save/Medizinjournal/2007/close

 

„Danke.“ sagte er höflich, aber betont.

„Stimmt was nicht?“ fragte Anna perplex.

„Der arme Onkel Bernhard.“ schluchzte er bedrückt.

„Sei nicht traurig, Geromund! Sieh es doch mal anders, Onkel Bernhard besaß 101 Jahre Leben. Das ist viel, das schaffen wir nie.“ -

„Aber er hätte doch noch bleiben können?“ -

„Er wollte endlich zu Tante Brunhilde und ich denke, er würde nicht wollen, dass du an deinem Geburtstag traurig bist.“ sagte Anna tröstend und provozierte ihn: „Außerdem ist es ziemlich egoistisch.“ -

„Wieso?“ klang Simon verblüfft.