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Bernadette Maria Kaufmann

Die Legende der Erdlinge 2

Heft

Karin Mettke-Schröder/Gigabuch Universum/Die Legende der Erdlinge 2/2012

 

 

Karin Mettke-Schröder

 

Die Legende der Erdlinge 2

 

Die Rahmengeschichte zu Esmeralda, der Zweitmensch

™Gigabuch Universum 2

2012

22 Seiten

 

Blick ins Heft

Funktion des Textes

Die Legende der Erdlinge 2 umrahmt den Roman Esmeralda, der Zweimensch und arbeitet mit Rückblenden zum ersten Rahmen, einerseits um die Zeitsprünge zwischen den Bänden zu überbrücken, andererseits, um die Protagonisten zu profilieren, die aus anderen Zeittakten stammen.

Inhaltsverzeichnis

 

 2. 1. Der Anbruch des CaD - Zeitalters       4

 

 2. 2. Der verlorene Glaube                    7

 

Leseprobe aus der Broschüre

 

 

2. 2. Der Vergessen machende

 

Glaube

 

 

Der durch das Omen gewarnte Schamane hörte den flatterigen Vogel, er verstand die Warnung. Deshalb streifte er rechtzeitig sein irdisches Kleid ab, noch ehe der furchtbare Feuersturm seine Seele auch erfassen und verbrennen konnte. Der dem Körper entrissene Seelenteil schlüpfte im letzten Moment durch einen winzigen Spalt in die Grube zu den Säuglingen, um mit deren Seele zu überleben oder unterzugehen, ihre Schicksale waren untrennbar miteinander verbunden. Der Fremde fand nur die Zwillinge, die verlorene Seele aber nicht, er war kein Seelenfänger.

 

Auch wenn Erlikhan erneut seiner Augen beraubt wurde, das Opfer des Stammes war dennoch nicht vergebens, die Reise ins gelobte Nirwana nicht unmöglich gemacht, da seine geteilte Geleitseele überlebte. Deshalb folgte ihr der Seelenteil des Schamanen, der sich gerade in der irdischen Zeit befand, obwohl seine Seelenhülle verletzt war und beide Teile sich nicht wieder vereinigen konnten, weiter seiner Bestimmung. Den Zwillingen Oxada und Eybo konnte er nicht mehr nahe stehen, denn sein nichtsterblicher Körper war rettungslos verloren gegangen.

 

Der Bewahrer, wie er den Fremden nannte, weil er den Kampf um die Erhaltung des Lebens auf der Erde gewonnen hatte, beanspruchte die Zwillinge als Augen für sich, beschädigte oder missbrauchte die Zwillingsseele nicht, er veredelte nur deren Körper. So folgte er, wie ein unsichtbarer, gestaltloser Schatten den Zwillingen durch die Zeit, bis er aus dem schützenden Subraum des Erdmagnetfeldes eine Anbindung in der irdischen Materie fand.

 

Ihm war die Okkupation eines Bewusstseins gelungen, er verdrängte diese Persönlichkeit nicht, sondern glich sich ihr an und erteilte ihr einen Zugang zu seinen Emotionsprogrammen. Er lenkte es behutsam auf die Spur der Zwillinge und als er so wieder im irdischen Dasein agieren konnte, hatte die zweite vollkommene Seele des Zyliks bereits die Erde verlassen und harrte ihrer Wiedergeburt. Er musste Zyliks neu inkarnierten Seelenteile unbedingt wiederfinden.

 

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