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Bernadette Maria Kaufmann

Die Legende der Erdlinge 1

Heft

Karin Mettke-Schröder/Gigabuch Universum/Die Legende der Erdlinge 1/2012

 

 

Karin Mettke-Schröder

 

Die Legende der Erdlinge 1

 

Rahmengeschichte zu Oxada und Eybo, die Varianten

™Gigabuch Universum 1

2012

20 Seiten

 

 

Blick ins Heft

Funktion des Textes

Die Legenden der Erdlinge sind externe Handlungsstränge, die jeden der Bände vom Gigabuch Universum umrahmen. Die Legende der Erdlinge 1 bettet dem Roman Oxada und Eybo, die Varianten ein. Die Rahmengeschichte ist die äußere Perspektive, die aufklärend über die Hintergründe der inneren Perspektive des Bandes informiert.

Inhaltsverzeichnis

 

1. 1. Die Prophezeiung      5

 

1. 2. Die Ankunft CaD's    12

 

Leseprobe aus der Broschüre

 

1. 1. Die Prophezeiung

 

   

Als der namenlose Schamane den Himmel beobachtete und die Zeichen der Prophezeiung am Himmel sah, wusste er, heute war der Tag der Erneuerung gekommen. Heute war der ultimative Zeitpunkt, um den Segen Erlikhans zu erbitten, für eine göttliche Seele, die geteilt in einem Zwillingspärchen ihrer göttlichen Bestimmung harrte. In ihm brach die Hoffnung durch, dass er der in der Zeit stehende auserwählte Seelenteil sei, der die erleuchtete Seele auf Erden gefunden hatte, die den Waldgott Erlikhan erwecken sollte, der tief im Schoss der Erde vor sich hinträumte und darauf wartete in die Ewigkeit geleitet zu werden.

 

Die unbefleckte, in die Zwillinge geteilte Seele würde Erlikhans Augen ersetzen auf seiner Reise in die Ewigkeit. Ihre spirituelle Reise in die Endlichkeit wäre damit zu Ende, denn das Volumen einer erleuchteten Seele fasste kein menschlicher Körper mehr allein. Aus diesem Grund blieb der Schamane solange eine geteilte Seele und verlor seinen Status der Heiligkeit. Dieser Zeitpunkt wäre auch das Ende des Stammes, dessen reine Seelen würden im Endlichen verbrennen, die Ewigkeit nie erreichen. Die Stammesmitglieder wussten nicht darum, nur der Schamane, der es ihnen wie die Prophezeiung verschwieg.

 

 Nur er, die erste unbefleckte, geteilte Seele und die Zweite würden Erlikhan auf seiner Reise in die nächste Dimension begleiten. Nur diese zwei Seelen waren für die Ewigkeit auserwählt. Der Stamm verstand sich als Inkarnationskette, bestand immer aus 27 Seelen, der magischen Zahl der Cu’ra’sier, die übrigen 25 Seelen würde Erlikhan verschlingen, um der Erde zu entkommen.

 

Genetisch zu den isoliert lebenden, tundrischen Waldmenschen gehörend, spirituell aber dem Erdgott Erlikhan zugetan, werden die Zwillinge das Geschenk seines Volkes an die Ewigkeit sein und eine göttliche Ergriffenheit erfasste ihn. Er bete voller Inbrunst:

 

 

Erlikhan, oh, großer Erlikhan,

wir, der Stamm der reinen Seelen,

Erlikhan, oh, großer Erlikhan,

wir harren deiner Ankunft,

nun schon so lange.

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