Unser Bilderbuch
Die ™Gigabuch-Bibliothek in Bildern
278 Seiten
Kostenloser Download
Bilderbuch2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 11.1 MB

Unser Liebblingsblog


Bloggerin

Bernadette Maria Kaufmann

Artikelserie für unsere Neuerscheinung

 

 

 

 

 

Petra Mettke

Karin Mettke-Schröder

 

 

Die Dialektik der Erbfolge

 

 

™Gigabuch Winkelsstein

 

Band 1

Novelle

 

Nr. 5

Was dramatisiert ein Gigabuch anders als herkömmliche Werksformen?

Jedes Werk hat ein Ende, das ist der wichtigste Teil einer Konstruktion. Ein Gigabuch hat auch ein Ende, damit die Spannungslinie vollendet und der Inhalt auserzählt werden kann. Es ist daher keine Forstsetzungsgeschichte. Bezüglich seiner Quantität benötigt ein Gigabuch eine Verwaltung mit Register, deren Umfang größer werden kann als das Gigabuch selbst.

Beim Drama, egal ob Tragödie und Komödie, dreht sich alles um die Handlung, aber in epischen Texten wie in Romanen oder Erzählungen wird von dieser Handlung nur erzählt. Ein Drama hat entweder eine geschlossene oder offene Form. Ein Gigabuch setzt sich darüber hinweg und kann beide Formen auf flexibel vielen Teilen verwenden. Der unumstößliche, dramatisierende Aufbau von Einleitung, Höhepunkt und Lösung sinkt zu einer von unzähligen Möglichkeiten herab und macht das Wechselspiel mit epischen Genres möglich. Sie werden zu Mitteln nur eines Bandes, oder übergreifend für mehrere Bände oder durchziehen das Gigabuch ganz. Die Parameter der Dramatisierung wie Handlung, Zeit, Ort, Figuren, Komposition und Sprache bekommen alle Alternativen, was den Inhalt nicht nur zu Handlungssträngen begrenzt. Es ist ein kreativ oben offenes Format mit Funktionen, die sich noch entwickeln lassen.

 

 

 

Pro:

In einem Gigabuch tut sich das Leben wie eine Welt auf, die mit der Geburt beginnt und bis zum Ende das Leben in vollen Zügen stattfindet lässt, wofür das Format den Platz geschaffen hat. Das Gigabuch überwindet das Plot- Zentrifugieren zugunsten der Vollständigkeit und passt sich der gestiegenen Auffassungsgabe an.

Kontra:

Langwieriges Lesen demoralisiert einen Leser, der von Langeweile Abwechslung sucht und keinen Bedarf an intellektueller Verbindlichkeit über Jahre hat.

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0