40 Jahre Schreiben

Erschaffen Erinnerungen.

Ein Bild ist wie ein Song.

Bildlyrik erzählt wie Songlyrik Storys.

Das Bild ist ihre Melodie.

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Bernadette Maria Kaufmann

bernadettesbuchwelten

Werksbeschreibung-40 Jahre Schreiben.

Petra Mettke und Karin Mettke-Schröder-Blanko 1

 

Die iAutobiographie ist die Weiterentwicklung des Gigabuches im Genrebereich des Bilderbuchs.

Es ist auf die bildgeprägten Generationen ausgerichtet und erzählt in ihrer Sprache.

 

 

Mit der Verfügbarkeit von Fernsehern und Kameras hat sich die Gesellschaft verändert. Gab es Jahrtausende nur die Akustik, die schon pränatal zur Auslösung der Datenverarbeitung beim Ungeborenen sorgte, haben die Bildinformationen die Sprachinformationen bei Säugling verdrängt.

 

1. Argument:

 

Der Mensch hat seit Alters her Zeitfenster, die die Daten verarbeitende Selbstergänzung anregen, denn alles, was gesagt wurde, musste selbst vorstellbar gemacht werden, wodurch ein inneres Bild entstand.

 

2. Argument:

 

Der Mensch der Zukunft bekommt gleich Bilder geliefert, wodurch die Zeitfenster für die Selbstergänzung versäumt werden, was die Vorstellungskraft so reduzierte, dass Wissenschaftler die Bildgeprägten als digital dement bezeichnen.

 

3. Argument:

 

Doch das könnte ein Trugschluss sein, denn sollten den bildgeprägten Generationen die Zeitfenster zur Selbstergänzung wieder zur Verfügung stehen, könnte ihr Datenverarbeitungssystem effizienter arbeiten als das akustische Modell. Dann hätte die neue Menschheit wirklich mehr Datenumfang, da Bildinformationen kompakter sind.

 

4. Argument:

 

Für den heutigen Gebrauch ist eine klassische Trennung von Text und Bild/Farbe wenig zukunftsfähig. Wer Wissen hinterlassen will, muss es mit der nötigsten Bildwirkung ausstatten, um den nachfolgenden Generationen einen Zugriffimpuls zu geben. Bildsprache ist universell und kann ihre Intelligenz optimieren, was die geistige Überlegenheit von abstrakten Texten minimiert.

 

5. Argument:

 

Sollte der gesellschaftliche Übergang bewältigt worden sein, wird die Rückführung vom Bild in den Text wieder interessant werden. Dann bekommt die subtile Stimmmodulation ihre Chance, die in unserer Werbebrüllwelt völlig abhanden gekommen ist

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